ANJA HILBIG
ARCHEO ARTS
Archäologische Zeichnungen für Forschung, Grabung und Publikation
© Zeichnung: DAI Kairo, alle Rechte vorbehalten. Urheberin: Anja Hilbig. Komplette Zeichnung in: Th. Beckh, “A pot with a view…”. Noch einmal zur Keramikproduktion in Deir el-Bachit, MDAIK 73, 2017, 11-14, Abb. 2. © Dirk Mathesius Fotos
Als wissenschaftliche Zeichnerin unterstütze ich Ihre Forschungsprojekte mit langjähriger Expertise. Ob hochpräzise Faksimiles, archäologische Objektzeichnungen oder die digitale Umzeichnung vorhandener zeichnerischer Dokumentation zur Publikationsreife – hier entstehen sorgfältig ausgearbeitete Visualisierungen für Ihre Fragestellungen.
Spektrum Der Darstellungen
Faksimiles von Relief und Malerei
von Text- und Bildträgern

Digital umgezeichnetes Faksimile eines Tempelblocks mit Inschrift in versenktem Relief und polychromer Malerei, aus Assiut Antikenmagazin Shutb SCA Z36/4 (TA4)
© Ägyptologisches Seminar, Freie Universität Berlin. The Asyut Project.
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J. Kahl – A. Kilian, Asyut – The Capital That Never Was, The Asyut Project 18 (Wiesbaden 2022), Pl. 12b.
Archäologische Objektzeichnungen
mit digitalen Schattenverläufen

Digital umgezeichnete Objektzeichnungen einer Ächtungsfigur des Neuen Reichs aus gebranntem Ton, Typ Standfiguren D, in drei Ansichten
© Universität Heidelberg, SFB 933 Materiale Textkulturen, Teilprojekt A03-UP1 Ächtungsfiguren und ihre Deponierung
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C. Kühne-Wespi, Ägyptische Ächtungsfiguren und Ächtungslisten im Wandel der Zeit, Altertumswissenschaftliche Abhandlungen 168 (Wiesbaden 2023), 94 Abb. 6.
(Re-)Konstruktionen
und isometrische Sprengzeichnungen

Konstruktionszeichnung eines Stuhls mit Lehne aus Dra‘ Abu el-Naga. Zeit des Neuen Reichs.
© Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Kairo, alle Rechte vorbehalten. Urheberin der Feldaufnahme, Rekonstruktion und Digitalisierung: Anja Hilbig
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A. Hilbig, Dra‘ Abu el-Naga, Ägypten. Möbelfunde in Dra‘ Abu el-Naga, eDAI-F Faszikel 1, 2020, 17–23. https://doi.org/10.34780/efb.v0i1.1004 (mit überarbeiteten Konstruktionsdetails)
Befundaufnahmen
und Profilzeichnungen

Befundzeichnung eines Teils der Trümmerschicht der Bestattungsanlage K93.12 in Theben-West
© Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Kairo, alle Rechte vorbehalten. Urheberin der Feldaufnahme und Digitalisierung: Anja Hilbig
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Teil des Gesamtplans vgl. U. Rummel, Draʿ Abu el-Naga, Ägypten. Untersuchung der Grabtempel der Hohenpriester des Amun Ramsesnacht und Amenophis (K93.11/K93.12), eDAI-F Faszikel 2, 2015, 4–8, Abb. 2 https://doi.org/10.34780/2a9l-c2l9 bislang nicht eingefügt.
Visualisierungen
für projektbezogene Untersuchungen

Visualisierung der Gliederungsmittel von Teilen des Papyrus pBerlin 10499 Textzeilen und Kolumnen in grauen Blöcken, Rubren in Rot.
© Universität Heidelberg, SFB 933 Materiale Textkulturen,
Teilprojekt B15 Visuelle Gliederungsmittel ägyptischer Texte auf Papyrus
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S. Braun, Visuelle Gestaltung von Geschriebenem als Ausdruck antiker Diskurse am Beispiel des Beredten Bauern, in: A. Verbovsek – E. Hemauer – A. Herzberg-Beiersdorf (Hrsg.), Diskurs: Akteure – Gegenstand – Beziehungen, Beiträge des elften Berliner Arbeitskreises Junge Aegyptologie (BAJA 11) 6.5. –8.5.2021, Göttinger Orientforschungen 69 (Wiesbaden 2023), 89–100, Abb. 1-3..
Perfekte Darstellung Ihrer Forschungen
Anja Hilbig
Archeo Arts
Zeichnerische Praxis
Individuelle Umsetzung mit methodischer Tiefe
Fokus und Spezialisierung
Die digitale Umsetzung wird stets mit der neusten Version des Zeichenprogramms Adobe Illustrator© durchgeführt. Obwohl Vektorengrafiken üblicherweise durch monochrome Flächen geprägt sind, stelle ich durch eine besondere Visualisierungstechnik Farb- sowie Schattenverläufe originalgetreu und anschaulich dar.
Methodik und Umsetzung
Auftragsprojekte werden strukturiert begleitet und konsequent auf Verlagsfreundlichkeit und langfristige Archivierung ausgerichtet.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die zeichnerische Umsetzung, sondern die Integration visueller Ergebnisse in den wissenschaftlichen Forschungs- und Publikationsprozess.
Spektrum der Illustrationen
Den Kern des zeichnerischen Repertoires bilden – neben Faksimiles, Objektzeichnungen und Befundaufnahmen – Konstruktions- sowie Sprengzeichnungen von Möbeln. Gern erstelle ich für Sie auch Rekonstruktionszeichnungen und individuelle Veranschaulichungen, um Ihre Forschungserbnisse bestmöglich zu präsentieren.
Archäologische Expertise
Seit 20 Jahren unterstütze ich Grabungsteams in Ägypten, Institutionen und Wissenschaftler:innen bei der klaren und publikationsreifen Darstellung von Funden und Befunden.
Zeichnungen und Faksimiles entstehen direkt am Original vor Ort, in Museen oder werden am Computer auf Basis von Scans und fotografischen Vorlagen erstellt. Erfahren Sie gern mehr zu meinen Anfängen in Ägypten beim Heidelberger Ramessiden-Projekt oder meiner langjährigen Mitarbeit der Grabungsunternehmung des Deutschen Archäologischen Instituts in Dra‘ Abu el-Naga (Theben-West).

Originale Faksimile-Zeichnung auf Folie (nicht digital umgezeichnet) der polychrom bemalten Grabwand der Bestattungsanlage des Nebwenenef TT157, Längshalle.
© Universität Heidelberg, Ramessiden-Projekt in Kooperation mit der Universität Leipzig, Grabanlage TT157
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Bislang unpublizierte Auftragsarbeit im Rahmen der Grabungsunternehmung.
Kooperation und Beratung
Lösungen für Wissenschaft, Verlage und kulturelle Institutionen
Für Museen und Sammlungen
Das Faksimilieren von dekorierten Bild- und Textträgern oder die Aufbereitung von Altzeichnungen aus privaten und musealen Sammlungen – jeder Auftrag wird in enger Absprache durchgeführt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der langfristigen Nutzbarkeit für Forschung, Publikation und der dauerhaften Archivierung.
Für philologische Forschungen
Als erfahrene Epigrafikerin setze ich originale Textträger oder fotografische Aufnahmen von Inschriften in detailgetreue Faksimiles um. Außerdem lassen sich gemeinsam Wortpassagen rekonstruieren und textwissenschaftliche Ergebnisse individuell visualisieren – so werden Ihre Texte wieder neu erschließbar.
Für Institutionen und Promovierende
Ich unterstütze Sie gern bei der Aufbereitung von zeichnerischen Daten für Ihre Forschungsprojekte, Dissertationen oder Publikationen. Dazu zählt insbesondere die digitale Umsetzung der Zeichnungen zur Publikationsreife, wobei ich auch gern während des Publikationsprozesses als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehe.

Digital umgezeichnetes Faksimile eines Ostrakons mit Vorzeichnung und Korrekturen eines Wachtelkükens, aus Theben-West
© Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Kairo, alle Rechte vorbehalten. Urheberin der Feldaufnahme und Digitalisierung: Anja Hilbig
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U. Rummel, A document of apprenticeship – A figured ostracon with a squared grid from Dira’ Abu n-Naga, in: K. C. Lakomy – S. A. R. Saddik – R. El-Sayed, Egypt’s Greatest Treasure. Studies in Egyptologie, Museology and Archeology in Honour of Wafaa T. El-Saddik (Wiesbaden 2025) 483-493, Abb. 4.
Auftragsarbeiten und Forschungsartikel
Die Verbindung von archäologischer Fachkenntnis und zeichnerischer Spezialisierung bildet ein vielseitiges Leistungsspektrum. Eigene Forschungen und Auftragsprojekte werden gleichermaßen diszipliniert an der jeweiligen Fragestellung orientiert umgesetzt.
Eine vollständige Übersicht externer, zeichnerischer Porjekte sowie meiner eigenen Forschungsbeiträge finden Sie in einer separten Publikationsliste zusammengefasst. Verschaffen Sie sich gern einen Überblick zu meinen bisherigen Arbeiten.
Faksimiles
und ihr wissenschaftlicher Mehrwert
Was ist ein Faksimile in der archäologischen Dokumentation?
Ein Faksimile ist eine exakte 1:1-Kopie einer Inschrift oder bildlichen Darstellung. Es wird meist mithilfe einer Folie direkt über dem Text oder dem Motiv erstellt. Auf dieser Grundlage werden Zeichen, Linien sowie Ausbrüche und Abplatzungen präzise übertragen und dokumentiert.
Dadurch entsteht eine maßstabsgerechte Wiedergabe, die exakt messbar und wissenschaftlich auswertbar ist. Im Gegensatz zur Objektzeichnung – welche den gesamten Text-/Bildträger bspw. auch in seiner Materialität widergibt – konzentriert sich ein Faksimile ausschließlich auf die Inschrift oder die Darstellung selbst.
Wozu wird ein Faksimile gebraucht, wenn ein Foto vorhanden ist?
Eine Fotografie bildet stets nur eine technische Momentaufnahme mit begrenzter Licht- und Perspektivinformation ab. Sie ist keine verlässliche Grundlage für exakte Messungen, da perspektivische und optische Verzerrungen nicht vollständig ausgeschlossen werden können.
Ein Faksimile blendet außerdem störende Zusatzinformationen des Text-/Bildträgers aus, sodass eine klare wissenschaftliche Dokumentation der eigentlichen Inschrift/Darstellung möglich wird. Feine Details, die in einer Fotografie häufig verborgen bleiben, lassen sich durch die direkte Arbeit am Original erfassen und weiterführende Rekonstruktionen erschließen.
Was bedeutet es, von einem Foto zu faksimilieren?
Die Anfertigung eines Faksimiles auf Basis von Fotografien erfolgt in der Regel, wenn kein Zugang zum Original besteht, bspw. bei zerstörten Objekten oder schwer zugänglichen Museums- und Privatsammlungen.
In solchen Fällen sollten möglichst viele Fotos, idealerweise mit Maßstabsangaben, ausgewertet werden, um dem Original so nahe wie möglich zu kommen.
Mit einem fotobasierten Faksimile können Texte oder Bilder also auch ohne Original in eine wissenschaftlich auswertbare und nachvollziehbare Form überführt werden. Dabei ist die Genauigkeit solcher Faksimiles unmittelbar an die Qualität der fotografischen Vorlagen gebunden.
Gemeinsam Forschung visualisieren
Vertrauen Sie mir Ihre zeichnerische Dokumentation an und ich setze sie im Kontext Ihrer individuellen Forschungsfragen um. Gemeinsam entwickeln wir passende, wissenschaftlich belastbare Darstellungen für Ihre Projektarbeiten.
Gern bereite ich zudem Zeichnungen aus Altbeständen zur Publikationsreife auf oder entwickle individuelle Visualisierungen für spezifische wissenschaftliche Fragestellungen. Dabei fließt jahrzehntelange Erfahrung mit modernster Technik zusammen.

Faksimile der Stele des Jayseneb, Schauseite mit versenktem Relief und polychromer Malerei, gerahmt von Objektzeichnungen der linken und rechten Stelenseite mit Meißelspuren (vollständig digital umgezeichnet)
© Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Kairo, alle Rechte vorbehalten. Urheberin der Feldaufnahme und Digitalisierung: Anja Hilbig
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Auftragsarbeit im Rahmen der bislang unpublizierten Abhandlungen zu den Grabstelen der Grabungsunternehmung in Dra‘ Abu el-Naga von Dr. Daniel Polz
Anja Hilbig
Archeo Arts
Unpublizierte Zeichnung, Detail Holzstele Fundnummer: 0461. Urheberin der Feldaufnahme und Digitalisierung: Anja Hilbig, Grabung Dra‘ Abu el-Naga. © DAIK, alle Rechte vorbehalten. © Dirk Mathesius Fotos.
Kontaktieren Sie Mich gern
für die professionelle Aufbereitung Ihrer Zeichnungen
Ob analoge Objektzeichnungen direkt am Fundstück, Faksimiles oder digitale Reinzeichnungen bis zur Publikationsreife: Anja Hilbig – Archeo Arts begleitet Ihre zeichnerische Dokumentation von der Idee bis zur fertigen Abbildung. Strukturiert, zuverlässig und mit Blick auf langfristige Nutzbarkeit der Ergebnisse.
Sie möchten ein Projekt anfragen oder erstmal unverbindlich über Ihre Ideen sprechen? Schreiben Sie mir unverbindlich Ihre Vorstellungen und ich melde mich gern umgehend bei Ihnen zurück.